Aktuell

Workshop "Attraktive Arbeitgeber Rheinland-Pfalz"

Am 22.03. und 11.04.2018 fand in den Räumen des Dynamikums in Pirmasens ein Workshop zum Thema "Attraktive Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz" statt. Veranstalter war das Amt für Wirtschaftsförderung Pirmasens in Verbindung mit dem Institut für Management und Innovation (IMI) der Hochschule Ludwigshafen am Rhein. Im Vordergrund der gut besuchten Workshop's stand das Thema gewinnen und binden von Fachkräften außerhalb von Metropolregionen. Herr Todt vom IMI führte in die Materie ein und leitete den interessanten Workshop. Die Teilnehmer kamen aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Dienstleistung und Verwaltung und nutzten die Gelegenheit zu einem regen Erfahrungsaustausch. 

Die behandelte Thematik steht im engen Zusammenhang mit dem Projekt "Pro Fachkraft", dass ansässigen Unternehmen der Region in einem durchzuführenden Faktencheck aufzeigt, ob dieses von der Belegschaft als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. Im Fazit waren sich die Teilnehmer einig darüber, dass nur die Unternehmen, die sich attraktiv und arbeitnehmerfreundlich präsentieren auch in Zukunft die Gewinner am Arbeitsmarkt sein werden. Das Thema gewinnt außerdem zunehmend an Bedeutung, da in vielen Wirtschaftszweigen bereits ein Fachkräftemangel besteht.

 

 

Verleihung Lable "Pro Fachkraft" an Firma Fritz Krieger GmbH & Co. KG

Am 29. Oktober 2016 wurde im Rahmen der 100 jahrfeier, der Firma Fritz Krieger GmbH & Co. KG in der Alten Post in Pirmasens, das Prüfsiegel "Pro Fachkraft" verliehen. Die Firma Fritz Krieger liefert und vertreibt elektisches und elektronisches Zubehör für die Gebäude- und Anlagentechnik. Beliefert und beraten werden vornehmlich Gewerbekunden im Raum Pirmasens/Westpfalz, Saarbücken und Trier. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Pirmasens, Saarbrücken und Longuich 50 Mitarbeiter.

Die Übergabe des "Pro Fachkraft-Awards" mit der Urkunde erfolgte durch Oberbürgermeister Bernhard Matheis und Mark Schlick der Wirtschaftsförderung Pirmasens. Die Durchführung des Zertifizierungsprozesses wurde im Zeitraum von August 2015 bis Juni 2016 von Anschütz Personalmanagement begleitet. Die Firma Fritz Krieger ist berechtigt, mit dem Lable "Pro Fachkraft" als fachkräftefreundliches Unternehmen zu werben.

Bild von rechts: Dr. Bernhard Matheis, Steffen Maus (GF Krieger), Horst Anschütz, Mark Schlick

Fachtagung "Schlüssel zum Unternehmenserfolg" des Ministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin

Fachtagung "Schlüssel zum Fachkräfteerfolg" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales am 20. September in Berlin. Auf Einladung des Ministeriums erfolgte ein Erfahrungsaustausch mit der Wirtschaftsförderung Pirmasens zu dem Projekt "Pro Fachkraft". In einer kleinen Tischrunde mit Wirtschaftsvertretern aus Wismar (WOW = Wirtschaftsinitiative Ostseeraum Wismar) wurde über Möglichkeiten diskutiert, strukturschwächere Regionen attraktiver zu gestalten. "Pro Fachkraft" fand besondere Beachtung darin, nicht nur die Mitarbeiter zur Zufriedenheit im Unternehmen zu befragen, sondern auch Absolventen, bzw. Berufseinsteiger von Schulen und Hochschulen in die Befragung einzubeziehen, um Aufschlüsse über den Bekanntheitsgrad der Firmen zu erhalten. Das ermöglicht Unternehmen auf die unterschiedliche Sichtweise zu reagieren.

 

Tagungsort Neue Mälzerei Berlin

9. Berufsinformationsbörse (BIB) in Pirmasens

Am 16. September hatte zum neunten Mal in der Messehalle in Pirmasens die Berufsinformationsbörse stattgefunden. Die Anzahl der Aussteller und das Interesse an dieser Messe ist von Jahr zu Jahr steigend. Die zahlreichen Ausbildungsbetriebe präsentierten ihre Produkte und deren Ausbildungsangebote. Unter den unterschiedlichen Industriebetrieben waren auch Sozial- und Hilfsorganisationen, sowie Behörden und verschiedene Bildungseinrichtungen vertreten. Den rund 3000 Besuchern bot sich somit ein breit gefächertes Ausbildungs- und Informationsangebot.

 

 

 

 

 

 

Zum ersten Mal war auch die Wirtschaftsförderung Pirmasens, gemeinsam mit Anschütz Personalmanagement, mit einem Gemeinschafts-/Informationsstand zum Projekt "Pro Fachkraft" vertreten. "Pro Fachkraft" will den Bekanntheitsgrad von Unternehmen durch die Befragung von Schülern und Studierenden im Kontext verbessern, damit ansässige Firmen künftig mehr Beachtung finden.

Mit Gütesiegel um Fachkräfte werben

 

Kusel : Wirtschaftsservicebüro stellt Projekt vor

Firmen im Landkreis Kusel können künftig mit dem Gütesiegel „Pro Fachkraft“ ihre Attraktivität als Arbeitgeber dokumentieren und um Mitarbeiter werben. Vorgestellt wurde das Projekt am Dienstagabend in Ulmet. Hintergrund ist der Mangel an Fachkräften infolge der Alterung der Bevölkerung und der Abwanderung von jungen Menschen in wirtschaftsstärkere Nachbarregionen. Die Auftaktveranstaltung hatte das Wirtschaftsbüro der Kreisverwaltung zusammen mit dem Verein Zukunftsregion Westpfalz und der Personalberatung Anschütz organisiert.

Das Projekt „Pro Fachkraft“ startete 2013 in Pirmasens. Seither beteiligten sich acht Firmen mit Mitarbeiterzahlen zwischen 30 und 650 an dem Zertifizierungsprozess. Dabei wird die Geschäftsführung etwa zu Personalentwicklung, Unternehmenskultur und Kommunikation, Aufstiegschancen sowie Bezahlung und Sozialleistungen befragt. In einem weiteren Fragebogen wird von Mitarbeitern Auskunft über Betriebsklima, Identifikation mit dem Unternehmen, Verhalten von Führungskräften, Arbeitsbedingungen sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf eingeholt. Nach einem Faktencheck sowie der Auswertung der Erhebung und möglicher Defizite würden Verbesserungen vorgeschlagen, etwa zu Qualifizierungsangeboten, Mitarbeiterbeteiligung und Wertschätzung, erläuterte Horst Anschütz von der Personalberatung. Schlüsselfaktoren für Mitarbeiter seien neben Fortbildung und Aufstiegsmöglichkeiten flexible Arbeitszeiten, Familienfreundlichkeit sowie das Image eines Unternehmens.

Nach erfolgreichem Abschluss des Prozesses wird ein für zwei Jahre gültiges Gütesiegel erteilt, mit dem sich Unternehmen als attraktive Arbeitgeber darstellen können. Zu den positiven Folgen des Projekts rechnet der Personalberater höhere Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung, größere Effizienz und bessere Leistung. Für die Gewinnung von Fachkräften seien dies wichtige Kriterien.

Deutlich wurde bei der Präsentation auch, dass etwa Schüler nur wenig über die in der Region ansässigen Branchen und Firmen Bescheid wissen. Hans-Günther Clev von der Zukunftsregion Westpfalz führt dies unter anderem darauf zurück, dass viele westpfälzische Unternehmen Zulieferbetriebe mit Abnehmern außerhalb der Region seien und deshalb wenig Anlass für eine öffentliche Außendarstellung sähen. Von 20 wichtigen Firmen in der Westpfalz seien die Hälfte weithin unbekannt. „Wir haben ein Problem der Wahrnehmung“, folgerte Clev. Er appellierte an die Firmen, Perspektiven für neue Mitarbeiter und Nachwuchs aufzuzeigen, statt zu jammern.

Landrat Winfried Hirschberger räumte ein, dass ländliche Regionen verglichen mit attraktiven Standorten wie etwa Mannheim-Heidelberg oder Karlsruhe bei der Personalgewinnung Probleme hätten. Dennoch biete der Landkreis mit guten Bildungsangeboten, günstigen Immobilienpreisen und hoher Lebensqualität Anreize für Fachkräfte aus anderen Regionen. rac

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz -Westricher Rundschau- Nr. 162, Seite 15 vom Donnerstag, den 14. Juli 2016

Auftaktveranstaltung "Pro Fachkraft" am 12.07.2016

Der mit den demografischen Veränderungsprozessen einhergehende Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt Wirtschaft und Politik gleichermaßen vor große Herausforderungen. Unternehmen müssen sich heute als attraktive Arbeitgeber präsentieren, wenn sie im Wettbewerb um gute Fachkräfte erfolgreich sein wollen. Motivierte und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine hohe Produktivität und für eine gute Qualität. Doch was macht diese zufrieden? Die Attraktivität der Unternehmen ist das entscheidende Kriterium für die erfolgreiche Suche von Fachkräften und Nachwuchs.

Bereits seit 2013 werden Unternehmen in der Westpfalz durch das Projekt „Pro Fachkraft“ unterstützt. Ab sofort können sich auch die Unternehmen im Landkreis Kusel im Rahmen dieses Projektes einem fundierten Faktencheck zur Arbeitgebermarke unterziehen. Das Projekt „Pro Fachkraft“ beinhaltet einen professionellen Zertifizierungsprozess, der mit einem Gütesiegel und einer Gültigkeitsdauer von zwei Jahren abschließt.


Vor diesem Hintergrund hat das Wirtschaftsservicebüro in Zusammenarbeit mit der ZukuntsRegion Westpfalz, Kaiserslautern und der Anschütz Personalmanagement, Pirmasens, eine Auftaktveranstaltung organisiert. Diese Veranstaltung findet am 12. Juli 2016, 18.00 Uhr, im Waldhotel Felschbachhof, Ulmet, statt.

 

Neujahrsempfang der autoregion e.V. Saarbrücken

Am 19. Januar 2016 hatte die autoregion e.V. zum Neujahrsempfang in die Fasanerie in Zweibrücken eingeladen. Am 12. Januar wurde eine Kooperation der autoregion e.V. Saarbrücken mit der Fahrzeug-Initiative Rheinland-Pfalz e.V. in Kaiserslautern geschlossen. Durch den Zusammenschluss beider Vereine wird somit die Bündelung von gemeinsamen Interessen innerhalb der Regionen gestärkt, welches sich positiv auf die Zusammenarbeit der Mitglieder auswirken wird. Neben dem Networking mit interessanten Gesprächen beim Flying Bufett, wurden von den Gastrednern Paul Schockmel, CEO der CLEPA aus Brüssel und Dr. Manuel Kallweit, Leiter des Bereichs Märkte und Analysen aus Berlin, ein Ausblick auf den Automobilmarkt der Zukunft vermittelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontaktaufnahme in die Ukraine
Vom 9. bis 11. September hat in Odessa die Elektronikmesse “Electronics & Power Engineering“ stattgefunden. Auf der Messe im Hafen von Odessa hatten 50 Aussteller ausgestellt. Die Weider AG aus Bad Homburg war mit einem Stand vertreten und wurde von dem Kooperationspartner Anschütz Personalmanagement begleitet und im Bereich Engineering unterstützt. Der Besuch in Odessa war mit dem Thema „Leben und Arbeiten in Deutschland“ verbunden. Zu diesem Thema fand eine Vortragsreihe im Bayrischen Haus (BHO) in Zusammenarbeit mit dem Ukrainisch-Bayerisches Management Trainingszentrum (UBMT) und an der Polytechnischen Universität Odessa statt. Die guten Deutschkenntnisse der Studierenden waren beeindruckend, welches auch die Kommunikation der Vorträge vereinfachte. Deutschkurse finden sowohl im Bayrischen Haus als auch in der Universität statt. Die deutsche Sprach ist neben der fachlichen Qualifikation eine wesentliche Voraussetzung um in Deutschland zu arbeiten.
Das Ziel unseres Besuchs und der Veranstaltungen sollte dazu führen, Kontakte mit ukrainischen Fachkräften und Studierenden aufzunehmen und zu knüpfen, um diese ggf. für den deutschen Arbeitsmarkt zu gewinnen. Hierzu wurden auch aktuelle Stellenausschreibungen präsentiert, sowie Unternehmen aus der Westpfalz  vorgestellt. Mit dem Bayrischen Haus und der Polytechnischen Universität wurde eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.


 

Auszeichnung Pirmasenser Unternehmen zum Projekt „Pro Fachkraft“


Anlässlich einer Feierstunde am 4. Dezember 2014 in der Alten Post in Pirmasens wurden die sechs Unternehmen, die sich an der Pilotstudie zur Arbeitgebermarke beteiligt haben, ausgezeichnet. Die Unternehmen sind im Rahmen des Projekts auf ihrer Arbeitgeberattraktivität untersucht worden. Die Durchführung erfolgte mittels eines Fragenkatalogs, der sich sowohl an die Unternehmensleitung, als auch an die Mitarbeiter richtete. Analysiert werden konnte somit die unterschiedliche Meinungsbildung beider Parteien. Die Ergebnisse wurden dokumentiert und mit den Geschäftsleitungen diskutiert. Die Abweichungen in den unterschiedlichen Themenbereichen werden von den Personalleitern gemeinsam mit den Führungskräften in einen Maßnahmenplan überführt und Verbesserungen angestrebt. Ergänzend wurden Studierende der vor Ort befindlichen Hochschulen,  als auch Schüler verschiedener Bildungseinrichtungen zu dem Bekanntheitsgrad und der Erfahrung im Kontakt mit den teilnehmenden Firmen befragt. Die Ergebnisse wurden von den Personalberatungen Anschütz Personalmanagement und der Weider AG aus Bad Homburg in einer Studie zusammengefasst. Das Projekt, welches von der Wirtschaftsförderung initiiert und von  der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz finanziert wurde, soll nun von der Zukunftsregion Westpfalz (ZRW) auf die gesamte Region übertragen werden.
 

Pressemiteilung der Stadt Pirmasens vom 26. November2014

„Pro Fachkraft“ – Qualifizierte Fachkräfte für attraktive Unternehmen in Pirmasens und der Westpfalz

In Zeiten zunehmender Globalisierung und eines fortschreitenden Strukturwandels verschärft sich nicht nur der wirtschaftliche Konkurrenzkampf in den Unternehmen, sondern gerade auch der Kampf um die Fachkräfte, deren sinkende Zahl dem demografischen Wandel geschuldet ist – Herausforderungen, vor denen auch die mittelständischen Unternehmen in der Westpfalz stehen, die mit ihren Produkten weltweit konkurrieren können. Vor diesem Hintergrund hat die Wirtschaftsförderung Pirmasens „Pro Fachkraft“ ins Leben gerufen; als Auftraggeber des Projektes fungierte die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V. Ziel des zunächst auf Pirmasens ausgerichteten Modellprojekts war es, dem drohenden Fachkräftemangel rechtzeitig zu begegnen und aktiv Fachkräfte von außen in die Westpfalz zu holen sowie den hier wohnhaften Fachkräften attraktive Arbeitgeber zu bieten. Mit psb intralogistics GmbH, Kömmerling Chemische Fabrik GmbH, FWB Kunststofftechnik GmbH, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., WHG Rahn GmbH und CAMPUS Wellness & Sports GmbH haben sich sechs mittelständische Pirmasenser Unternehmen an dem jetzt erfolgreich abgeschlossenen Projekt beteiligt und die Möglichkeit genutzt, sich an unterschiedlichen Kriterien zur Fachkräftefreundlichkeit messen und bewerten zu lassen.

Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im Pirmasenser Kulturzentrum Forum ALTE POST wird am 4. Dezember 2014 vor geladenen Gästen – darunter Uwe Hüser, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung, sowie der Pirmasenser Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis – ab 18 Uhr der erfolgreiche Abschluss des Modellprojekts gefeiert und die teilnehmenden Unternehmen gewürdigt. Die Abschlussveranstaltung ist dabei von dem Zukunftsregion Westpfalz e.V. (ZRW) mitfinanziert und als Folge des Gewinns des Preises „Mittelstandsfreundliche Kommune Rheinland-Pfalz 2014“ der Wirtschaftsförderung Pirmasens auch durch das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium unterstützt.

Anmeldungen zur Teilnahme an der Veranstaltung sind noch bis 2.12.2014 möglich per Fax an 0 63 31 / 14 26-210 (Wirtschaftsförderung Pirmasens, Yvonne Sieber).

„Mit ‘Pro Fachkraft‘ hat die Wirtschaftsförderung Pirmasens ein Instrument geschaffen, um Firmen auf ihre Personalmarketingstrategie hin zu untersuchen und sie nachhaltig für die Bedeutung der Arbeitgeberattraktivität zu sensibilisieren – gleichzeitig geben wir ihnen durch die Etablierung eines Qualitätssiegels auch ein ganz konkretes Marketinginstrument an die Hand. Darüber hinaus ist es unser Ziel, Unternehmen dabei zu unterstützen, im Wettbewerb um Fachkräfte außerhalb von Metropolregionen auf sich aufmerksam zu machen, um so auch in Zukunft ihren Bedarf sichern können“, benennt Mark Schlick, Leiter Wirtschaftsförderung Pirmasens, die Kernpunkte des Projekts.

Nächste Schritte im Projekt
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Modellprojekts sind die Ausweitung des Projekts auf die Ebene der gesamten Westpfalz sowie die Einführung eines Fachkräftelabels auf lokaler und regionaler Ebene geplant. Hierbei haben künftig interessierte Unternehmen in der Westpfalz die Möglichkeit, sich einem Faktencheck zu unterziehen, um zu erfassen, ob bei ihnen die wesentlichen Merkmale und Verhaltensweisen für ein gut funktionierendes Personalmanagement gegeben sind beziehungsweise ob diese auch umgesetzt und eingehalten werden. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann eine Firma mit dem Gütesiegel „Pro Fachkraft“ werben und sich nach außen hin als attraktiver Arbeitgeber darstellen. Über die Zertifizierung soll eine Signalwirkung für potenzielle Fachkräfte ausgehen, die auch außerhalb der Region Westpfalz vermittelt und wahrgenommen wird.

Der Lenkungsausschuss hinter „Pro Fachkraft“
Der zur Projektsteuerung gebildete Lenkungsausschuss vereint aus den unterschiedlichen institutionellen Einrichtungen sämtliche relevanten Themen aus den Bereichen Kommune, Wirtschaft, Bildung und Arbeitsmarkt. Dabei ist es besonders wichtig, dass alle vertretenen Einrichtungen mit Ihrer Kompetenz und Erfahrung die Zielsetzung für dieses Projekt ermöglichen. Der Lenkungsausschuss setzt sich aus Mitgliedern der Wirtschaftsförderung Pirmasens, Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V., Zukunftsregion Westpfalz e.V., Stadtmarketing Pirmasens, Hochschule Kaiserslautern/Campus Pirmasens sowie der Arbeitsagentur Kaiserslautern/Pirmasens zusammen. Ins Leben gerufen hat das Pilotprojekt „Pro Fachkraft“ die Wirtschaftsförderung Pirmasens, beauftragt wurde es von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V. Nach Beendigung der Pilotphase soll im Anschluss das Projekt von der Zukunftsregion Westpfalz (ZRW) übernommen und fortgeführt werden. Für die fachliche Begleitung und Durchführung des Projekts zeichnen die Personalberatungen Weider AG, Bad Homburg, und Anschütz Personalmanagement aus Pirmasens verantwortlich.

 

Veranstaltung „Mehr Fachkräfteattraktivität durch den Aufbau einer regionalen Arbeitgebermarke und Familienfreundlichkeitsangebote“

Am 23. Januar 2014 fand eine Veranstaltung des Instituts Inmit (Institut für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier e.V.) zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Tagungsräumen der Messe Pirmasens statt. Der Stellvertretende Geschäftsführer des Instituts, Herr Marco van Elkan, stellte hierzu das „ESF/MIFKJF-geförderte Projekt des Inmit MoVe – Modulare Entwicklung von Konzepten und Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in kleinen und mittleren Unternehmen“ vor. In diesem Kontext rückte auch das Projekt „pro Fachkraft“ aus Pirmasens in den Fokus der Aufmerksamkeit.
Den Teilnehmern wurden seitens der Wirtschaftförderung Pirmasens die Aktivitäten vorgestellt, die in Bezug auf mehr Fachkräfteattraktivität durch Familienfreundlichkeitsangebote der Stadt Pirmasens bereits schon ins Leben gerufen wurden. Ein weiterer, wichtiger Baustein in Bezug auf den Fachkräftebedarf im Raum Pirmasens stellt in diesem Zusammenhang das Projekt „pro Fachkraft“ dar, das sich in der Projekt-Anlaufphase befindet. Das Projekt soll in erster Linie die Attraktivität in Form der sogenannten Arbeitgebermarke vor Ort verbessern, um sowohl Fachkräfte von außerhalb der Region Pirmasens anzuziehen, bzw. den Bekanntheitsgrad der Unternehmen für potenzielle Bewerber zu steigern. Das Pilotprojekt wird zunächst mit fünf Firmen aus Pirmasens gestartet. Die teilnehmenden Unternehmen waren anwesend und berichteten aus der Praxis über ihre bisherigen Erfahrungen zum Fachkräftebedarf und zu den Erwartungen an das Projekt.
Zum Thema Arbeitgebermarke - speziell außerhalb der Metropolregionen - wurde in einem weiteren Beitrag über die Bedeutung für Unternehmen referiert. Ferner wurde der inhaltliche und zeitliche Ablauf des Projekts „pro Fachkraft“ den Teilnehmern vorgestellt. Die Durchführung erfolgt anhand eines sogenannten Kriterienkatalogs. Dieser richtet sich an Kriterien und Verhaltensweisen aus, wie ihn erfolgreiche und attraktive Unternehmen bereits ein- bzw. umsetzen. Die Arbeitgebermarke hat sowohl einen externen (die Bewerber) als auch einen internen Aspekt (die Mitarbeiter des Unternehmens) – beides muss stimmen, bzw. verbessert werden. Ein wesentliches Augenmerk einer gut aufgestellten Arbeitgebermarke wird vom Umgang mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie geprägt, das zunehmend junge und angehende Familien interessiert und für Entscheidungsprozesse bei der Arbeitgeberwahl einen hohen Stellenwert einnimmt. Zu der Außendarstellung der Unternehmen vor Ort sollen auch die Schüler und Studenten der ansässigen Bildungseinrichtungen befragt werden, da diese die künftigen Fachkräfte sein werden.


 „pro Fachkraft“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsförderung Pirmasens und der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz in Kaiserslautern, die das Projekt finanziell unterstützt. Die Personalberatungen Weider AG aus Bad Homburg und Anschütz Personalmanagement aus Pirmasens begleiten das Projekt fachlich und führen die Audits durch. Eventuell vorhandene Defizitbereiche werden besprochen und möglichst auf die Vorgabe-Kriterien abgeglichen und korrigiert. Somit ist es möglich einen Mindeststandard zu ermitteln. Nach erfolgreicher Beurteilung der gewonnenen Ergebnisse durch die Jury, wird dem Unternehmen ein Gütesiegel verliehen, welches als gutes Werbeargument für die Unternehmen zur Fachkräftesicherung dient.
In einer abschließenden Diskussionsrunde, die, wie auch die gesamte Veranstaltung von Herrn van Elkan moderiert wurde, hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die Referenten eingehend zu dem Thema zu befragen. Die zahlreichen Teilnehmer der Veranstaltung kamen aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen, einige sogar aus angrenzenden Regionen innerhalb von Rheinland-Pfalz.
 

 

 

 

 

 

Projekt "pro Fachkraft"

Welches Ziel beinhaltet das Projekt?
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und dem damit einhergehenden, drohenden Fachkräftemangel ist es erforderlich, nicht nur die weichen Faktoren der Region Westpfalz besser zu vermarkten, sondern auch die hier ansässigen Unternehmen für den absehbaren Strukturwandel vorzubereiten.  Die Zielvorstellung des Projekts hebt darauf ab, die Außendarstellung der Unternehmen - für eine zukunftsweisende Arbeitgebermarke - zu sensibilisieren.
Hierzu ist vorgesehen, die Firmen anhand bestimmter Kriterien, die für eine gute Arbeitgebermarke wichtig sind, zu befragen und zu beraten, um diese für den künftigen Arbeitsmarkt im Kampf um die besten Köpfe - sozusagen „fit“ zu machen. Die Befragung erfolgt zunächst in Form eines Maßnahmen- bzw. Kriterienkatalogs.  Die Arbeitgebermarke  selbst stellt eine Bewertungsplattform für die personalbezogene, interne und externe Verhaltensweise eines arbeitgeberfreundlichen Unternehmens dar. Vorgesehen ist bei positiver Beurteilung durch eine Jury ein nach außen hin werbewirksames Gütesiegel zu verleihen. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und im Rahmen des anlaufenden Modellversuchs für teilnehmende Unternehmen kostenfrei.
Am 17. Dezember 2013 hat nun zum 1. Mal der Runde Tisch zu diesem Thema stattgefunden. Das Projekt wurde von der Wirtschaftsförderung Pirmasens initiiert und wird von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz (EA) finanziell unterstützt. Die Beratungsunternehmen Weider AG, aus Bad Homburg und Anschütz Personalmanagement in Pirmasens werden das Projekt inhaltlich durchführen und sowohl die teilnehmenden Unternehmen, als auch das Jury-Team fachlich und beratend begleiten.
Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern der Institutionen Wifö PS; EA-RLP e.V., Zukunftsregion Westpfalz (ZRW), IHK Pirmasens, Stadtmarketing PS, Arbeitsagentur KL/PS, Fachhochschule (FH KL/PS). Die heterogen zusammengesetzte Jury ermöglicht somit eine breit aufgestellte Beurteilungs- und Bewertungsbasis. Auch ist vorgesehen, Absolventen von Schulen und Universitäten zu der Außendarstellung der Firmen vor Ort zu befragen.

Wenn Sie weitere Informationen zu diesem zukunftsorientierten Projekt haben wollen, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
 

Seminar für Absolventen und Berufseinsteiger

Im Rahmen der diesjährigen Vollversammlung vom Bund der ukrainischen Studenten in Deutschland (BUSD) am 24.11.2013 in München-Nymphenburg, hat die Weider AG in Verbindung mit ihrem Kooperationspartner Anschütz Personalmanagement, ein Seminar für Universitäts-Absolventen durchgeführt.

In dem interaktiven Seminar wurden Fragen und Beispiele rund um das Thema Karriere, berufliche Perspektiven und Bewerbung behandelt und diskutiert. Besonderes Interesse zeigten die Teilnehmer zu den folgenden Themen:

„Erstellen von Lebensläufen“,

„Suchen und finden von attraktiven Arbeitgebern“,

„Führen von erfolgreichen Vorstellungsgesprächen in Unternehmen“,

„Die zielführende Gehaltsverhandlung mit dem Arbeitgeber“,

„Personal gewinnen mit Social Media“

Die Absolventen verfügen über unterschiedliche Universitätsabschlüsse und haben zum Teil schon erste berufliche Erfahrungen mit Minijobs und Praktika gemacht. Die Weider AG in Bad Homburg mit Anschütz Personalmanagement haben im Frühjahr 2013 eine Kooperationsvereinbarung mit dem BUSD geschlossen. Ziel dieser Kooperation ist die Hilfestellung bei der Vermittlung der ukrainischen Absolventen in adäquate Jobangebote von Unternehmen. Außerdem wird somit die Kontaktpflege zur Ukraine weiter ausgebaut. Die Veranstaltung in dem Gebäude der Freien Universität der Ukraine wurde auf Bitte des BUSD im Hinblick auf die persönlichen und beruflichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Teilnehmer abgestimmt und durchgeführt. Referenten zu den spezifischen Themen waren Klaus Löchel und Horst Anschütz, die die Veranstaltung abwechselnd moderierten.

Beeindruckt waren beide Referenten von der z.T. außerordentlich guten Qualifizierung der Studenten und der hohen Motivation, in deutschen Unternehmen ihre umfassende Expertise in Auslandskontakten zur Verfügung zu stellen.

                                              

 

Messe K 2013                                                            

            

 

In Halle 7.0 des Düsseldorfer Messegeländes präsentierten erstmals räumlich zusammengeführt 16 Hochschulen, Institute und Fachagenturen zukunftsweisende Technologien und stellten Antworten und Lösungen für zentrale Fragen der Kunststoff- und Kautschuktechnologie vor. Im Kommunikations- und Diskussionsforum im Zentrum des Science Campus wurden aktuelle Schwerpunktthemen der Branche aufgegriffen.

Am 23. Oktober ist die Messe K 2013 in Düsseldorf zu Ende gegangen. Die acht Tage dauernde Messe, die alle drei Jahre stattfindet, hatte in den ersten beiden Tagen nach der Eröffnung bereits mehr als 60 000 Besucher zu verzeichnen. Die Kunststoffmesse ist die größte Messe dieser Art, weltweit. Entsprechend groß war auch der Anteil der ausländischen Fachbesucher. Die Aussteller der Rohstoff- und Maschinenindustrie für die Kunststoff- und Kautschukverarbeitung berichten von guten Geschäftsabschlüssen. Gezeigt wurden Maschinenanlagen und Herstellungstechniken rund um das Thema Kunststoffverarbeitung. Die Rohstoffindustrie beschäftigt sich neben den klassischen Materialien zukunftsweisend auch mit nachwachsenden und biologisch aufgebauten Rohstoffen für eine saubere Umwelt.

Die seit Monaten anhaltende Branchenkonjunktur, sowie eine Vielzahl neuer Produktinnovationen, gibt auch berechtigte Hoffnung auf einen wachsenden Personalbedarf der Branchen für die nächsten Jahre.

                                                                           

 

 

Vorurteile bei der Bewerberauswahl!

 

 

 

Das Allgemeine Gleichheitsgesetz (AGG) oder auch Antidiskriminierungsgesetz, welches seit 17.08.2006 in Kraft getreten ist, soll dazu dienen, den Grundsatz der Gleichheit, bzw. der Gleichbehandlung für ein benachteiligungsfreies Arbeitsumfeld zu sichern. Somit sollen Diskriminierungen bezüglich der folgenden Kriterien verhindert werden:

Leider bestehen in der Realität immer noch Vorurteile, die den Recruiting-Prozess verfälschen können!

Merkmale, die die beruflichen Auswahlkriterien beeinflussen, sind vielfältiger Natur. So ist einer der am häufigsten untersuchten Aspekte immer noch das Geschlecht. Es zeigt sich, dass Frauen in beruflichen Auswahlkriterien benachteiligt sind, welches insbesondere bei den Gehältern und bei der Beförderung zu Tage tritt. Ein weiteres Merkmal stellt die physische Attraktivität von Bewerbern dar. Attraktive Personen erhalten gegenüber weniger attraktiven Personen den Vorzug, unabhängig vom Alter, dem Lebensbereich und der Kultur. Ferner belegen Studien, dass gerade jüngere Beurteiler, ältere Personen weniger positiv bewerten. Dieser Eindruck verstärkt sich zudem bei der Beurteilung von Frauen und Angehörigen von Minderheiten. Übergewichtige Menschen haben sprichwörtlich einen schweren Stand. Wissenschaftler der Universität Tübingen haben belegt, dass Personaler/Personalentscheider übergewichtigen Personen weniger zutrauen; Auswirkungen hierbei sind das geringe Zutrauen bei Berufen mit höherem Prestige und die Auswahl bei der Besetzung von Abteilungsleiterstellen. Im Gegensatz zum Übergewicht gilt die Körpergröße bei Bewerbungsprozessen als positives Merkmal. Auch hier behaupten Männer Ihre Vorrangstellung bezüglich beruflichem Erfolg, höherem Einkommen und Status. Der Einfluss des Namens spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Studien belegen ferner, dass bei gleicher Qualifikation und inhaltlich gleicher Bewerbungsunterlage, beispielsweise ein türkischer Name gegenüber einem deutschen Namen eine geringere Akzeptanz erfährt. Im Übrigen sorgt der Name insgesamt für eine gewisse Voreingenommenheit; so wird eine Person intelligenter und attraktiver eingeschätzt, wenn ihr Name jünger wirkt. Ein weiteres Phänomen scheint auch damit verbunden zu sein, ob eine Frau ihren Familiennamen nach der Eheschließung beibehält. Diese Frauen werden intelligenter und ehrgeiziger eingestuft, als Frauen, die den Namen ihres Partners angenommen haben.

Fazit:

Die Vielfältigkeit der aufgezeigten sogenannten weichen Kriterien, verfälscht oftmals bei Entscheidungsprozessen den richtigen Kandidaten zu wählen. Die endgültige Entscheidung, ob ein Kandidat zum Unternehmen passt, sollte von weiteren Beurteilungskriterien und möglichst unvoreingenommen abhängig gemacht werden. Neben der notwendigen fachlichen Qualifikation, ist jeder Mensch für sich einzigartig und das persönliche Gesamtbild entscheidet. Nicht zuletzt werden Kandidaten, die vielleicht nur 80% des Anforderungsprofils erfüllen vorschnell aussortiert und ein „ungeschliffener Rohdiamant“ wird somit unbeachtet über Bord geworfen.

Ausblick:

Ob allerdings in diesem Kontext  die zurzeit kontrovers diskutierten, anonymisierten Bewerbungsverfahren eine gangbare Alternative sind, wird sich in der Praxis noch beweisen müssen. Die Akzeptanz dieser neueren Bewerbungsart richtet sich wohl in erster Linie an große Unternehmen und Konzerne; Mittelständler stehen dieser Bewerbungsalternative eher zurückhaltend gegenüber. Zusammenfassend gilt deshalb immer noch das Sprichwort „Ein (Licht) Bild sagt mehr als 1000 Worte“!

 

 

Wer nicht in Gesundheit investiert, spart am falschen Ende!

Die nationalen und internationalen Märkte sind gegenwärtig einem nie gekannten Wandel unterworfen. Optimierung von Kosten, Zeit und Qualität heißt die Herausforderung, der sich ein Unternehmen immer weniger entziehen kann. Umstrukturierungen und ständige Modernisierungen in Verbindung mit weitgehenden Einsparungen sind an der Tagesordnung. Um eine solche Dynamik bewältigen zu können, braucht es ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Fähigkeit aller beteiligten Mitarbeiter. Unternehmen, die im Wettbewerb erfolgreich bestehen und sich auf den Weltmärkten behaupten wollen, brauchen mehr denn je physisch und psychisch leistungsfähige und leistungsbereite Mitarbeiter.

Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt damit entscheidend von der optimalen Nutzung und nachhaltigen Pflege seines Humankapitals ab. Dies gilt umso mehr, als das Humankapital die einzige Ressource, insbesondere europäischer Unternehmen ist, die nicht im weltweiten Wettbewerb überall gleichermaßen zur Verfügung steht – im Gegensatz zu den klassischen Ressourcen Kapital, Material und Technologie.

In der Arbeitswelt von heute werden Mitarbeiter benötigt, die selbständig, eigenverantwortlich und flexibel agieren. Diese Mitarbeiter müssen qualifiziert, kreativ und engagiert sein. Ohne sie ist weder die Verfügbarkeit komplexer technischer Anlagen gewährleistet noch sind kontinuierliche Verbesserungen und notwendige Innovationen zu erwarten, noch kann schnell und flexibel auf Umweltveränderungen reagiert werden, bzw. können neue Produktionskonzepte und Arbeitsformen erfolgreich eingeführt und umgesetzt werden. Soviel zum Anspruch:

Die Wirklichkeit spricht jedoch eine andere Sprache. Die ständig wachsende Leistungsdichte, verbunden mit nervlich immer stärker belastenden Arbeitssituationen, Stress und Hektik mündet nicht selten in immer kleiner werdende Arbeitszufriedenheit, abnehmende Identifikation mit dem Betrieb, sowie in zunehmende Beschäftigungsunsicherheit und Krankenstände.

Aus dieser Dissonanz heraus kommt dem Schutz und der Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter - als strategische und nachhaltig wirksame Investition in das betriebliche Humanvermögen - eine zentrale Bedeutung zu. Gesundheit ist zu einem wichtigen Produktionsfaktor bzw. produktiven Potential geworden. Gesundheitsförderung liegt aber nicht nur im Unternehmensinteresse. Von ihm profitieren - neben den sozialen Sicherungssystemen und der gesamten Volkswirtschaft - vor allem die Mitarbeiter selbst. Gesundheitsmanagement trägt nämlich wesentlich zu ihrer Beschäftigungsfähigkeit bei. Alles in allem kündigt sich damit unter der Vokabel „Gesundheit" und "Gesundheitsmanagement“ ein großes neues Bedarfsfeld an, dessen Relevanz heute immer noch weitgehend unterschätzt wird.

Im Detail verfolgt Gesundheitsförderung zwei grundsätzliche Richtlinien: Einmal geht es um die Verminderung von physischen, psychischen und sozialen Belastungen und zum anderen geht es um die Stärkung der persönlichen Ressourcen der Mitarbeiter. Sie sollen mit Hilfe eines ganzheitlichen Gesundheitswissens ein gesundheitsgerechtes Verhalten trainieren und Bewältigungstechniken erlernen, die ihnen den Umgang mit den verbleibenden Belastungen erleichtern.

Anknüpfungspunkte für Gesundheitsförderung sind z. B. im Rahmen der Arbeitsorganisation abwechslungsreiche Tätigkeiten mit eigenen Entscheidungsspielräumen und guten ergonomischen Bedingungen. Zu den unverzichtbaren persönlichen Ressourcen zählen u. a. die Fähigkeit zur kritischen Selbstwahrnehmung und Grundhaltungen wie Optimismus, Vertrauen und Hoffnung. Im Bereich der sozialen Unterstützung sind ein positives Betriebsklima, sowie die Bereitschaft sich zu öffnen und anderen zu vertrauen unerlässlich.

In diesen Bereichen ist bis heute immer noch sehr wenig unternommen worden. Dies lässt auf die Unkenntnis der Bedeutung jener Sektoren für den wirtschaftlichen Erfolg schließen. Überhaupt ist, wenn es um die Realisierung konkreter  Maßnahmen geht, das Bewusstsein und entschiedene Engagement vor allem der Führungskräfte eine unverzichtbare Grundlage. Darüber hinaus gelingen gesundheitsfördernde Veränderungen in einem Unternehmen um so eher, je besser alle betrieblichen Seiten zusammenarbeiten, die dazu die nötige Fach- und Entscheidungskompetenz haben. Wichtig ist auch die aktive Beteiligung aller Beschäftigten. Die Mitarbeiter wissen oft am ehesten, was sie an ihrem Arbeitsplatz „kränkt“ und somit krankmacht.

Auch für die Erarbeitung maßgeschneiderter Lösungsvorschläge, wie sich die Arbeitsbelastungen reduzieren lassen, ist das Erfahrungswissen der Betroffenen unverzichtbar. Ihre aktive Beteiligung durch Mitarbeiterbefragungen und Gesundheitszirkel trägt deshalb entscheidend zum Erfolg betrieblicher Gesundheitsförderung bei. Die Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung von Unternehmen an Sport- und Gesundheitsprogrammen (z.B. Fitness-Studio, Sportvereine etc.) sollte ein weiterer Anreiz zur Förderung einer gesunden Belegschaft in beiderseitigem Interesse sein.

 

Fachkräfte aus der Ukraine – Veranstaltung für Unternehmer

Kooperationsveranstaltung von Wirtschaftsförderung Pirmasens und Weider AG /human resources

Am 16.05.2013 fand in der MESSE Pirmasens eine 2-stündige Informationsveranstaltung im Rahmen der „Demografietage Pirmasens“ statt. Der Fachkräftemangel in der Westpfalz, insbesondere in den MINT-Berufen, ist für viele mittelständische Unternehmen zu einer Bedrohung geworden. Dringend werden Ingenieure, Informatiker, aber auch Mechatroniker und andere Fachkräfte gesucht.

Die Weider AG zusammen mit ihrem regionalen Partner Anschütz Personalmanagement haben Möglichkeiten präsentiert, wie die Firmen in Pirmasens und Umgebung jederzeit Fach- und Führungskräfte finden und an sich binden können. Beginnend bei der Arbeitgeberattraktivität, der Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter, der Suche von Fachkräften in der Pfalz und darüber hinaus deutschlandweit, bis hin zur Rekrutierung von Personal im Ausland.

Seitdem die Hürden für die Einstellung von ausländischen Mitarbeitern in den letzten Jahren stark gesenkt wurden, finden immer mehr junge, aber auch gestandene Fachkräfte aus EU-Ländern und Osteuropa den Weg nach Deutschland. Neben Spaniern, Italienern und Griechen bietet die Ukraine ein beachtliches Reservoir an Fachkräften.

Während der Veranstaltung wurde am Beispiel der Ukraine dargestellt, welche Voraussetzungen und Kriterien Unternehmen bei der Suche geeigneter Fachkräfte berücksichtigen müssen. Die Sprache ist für das Arbeiten in Deutschland eine zentrale Kompetenz, wie der Leiter des Goethe-Instituts Frankfurt/Mannheim, Herr Schwinn-Zur, aufzeigte.

Eine in München lebende und arbeitende Ukrainerin berichtete über ihre Erfahrungen, die sie in Deutschland als Fachkraft gemacht hat. Es wurde allen Teilnehmern bewusst, dass Bewerber aus dem Ausland eine Willkommenskultur suchen und brauchen, die in den Betrieben, aber auch in der Gesellschaft noch verbessert werden muss, um die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte nachhaltig zu gewährleisten.

                   

Ein weiterer zentraler Punkt um in Deutschland arbeiten zu können, ist die Anerkennung der Studien- bzw. Ausbildungsabschlüsse für Ausländer. Das Verfahren ist heute so vereinfacht worden, dass innerhalb von 2 Wochen schon ein amtlicher Beschluss für eine Arbeitsmarktzulassung erfolgen kann.

Die Weider AG zusammen mit Anschütz PM hat in der Ukraine einen Kooperationspartner gefunden, der vor Ort geeignete Talente bzw. Fachkräfte entsprechend dem Anforderungsprofil sichtet. In einem Auswahlverfahren werden die potenziellen Bewerber ermittelt und auf Ihre Aufgabe für das Unternehmen in Deutschland vorbereitet. Das ermöglicht interessante Positionen schnell und kompetent, sowohl für Unternehmen als auch für Bewerber, zu besetzen.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die Integration von ausländischen Mitarbeitern in deutsche Firmen gelegt, wozu die beiden Personalberatungen die notwendige Unterstützung hierzu leisten.

 

 

Demografie-Tage

Am 16. Mai 2013 findet im Rahmen der Demografie-Tage in Pirmasens, in Verbindung mit der Wirtschaftsförderung, ein Symposium zum Thema „Internationales Recruitment“ statt. Der Veranstaltungsort: Messe Pirmasens, Beginn 17:15 Uhr.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten anlässlich dieser Veranstaltung erste Informationen zum Auslandsrecruiting; ferner werden konkrete Angebote zur Durchführung gezeigt. Im Fokus stehen Beispiele der Fachkräftegewinnung aus den sogenannten MINT-Berufen aus der Ukraine.  Unser Kooperationspartner aus der Ukraine, als auch ein Vertreter des Goethe-Instituts Frankfurt/Mannheim werden bei der Veranstaltung anwesend sein.

 

 

Personal Süd 2013

Die Messe Personal Süd 2013 in Stuttgart ist eine Fachmesse für Personalmanagement. Sie fand dieses Jahr am 23. und 24. April zum 14.mal statt. Sie kooperiert mit der Personal Nord, die am 14. und 15. Mai zum 3.mal stattfindet. Zahlreiche Aussteller präsentieren auf der Personal ihre Produkte und Dienstleistungen für das Personalwesen. Zum Angebotsspektrum gehören dabei die Bereiche Soft- und Hardware, Personalberatung und Personal-Weiterbildung, sowie Training und E-Learning.
 

In mehr als 70 Praxisforen und Podiumsdiskussionen referierten Experten aus der Praxis zu unterschiedlichen Themen des Personalwesens.

Ein Kernthema der diesjährigen Messe beschäftigte sich umfassend mit der Demografischen Entwicklung, sowie dem dazugehörigen Demografie-Management.

Die Messe fand erstmals seit 14 Jahren in zwei Ausstellungshallen statt. Die Erweiterung befasste sich im Rahmen des Demografie-Managements ausschließlich mit dem Thema Health Care

Auftaktveranstaltung "Pro Fachkraft" am 12.07.2016

Der mit den demografischen Veränderungsprozessen einhergehende Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt Wirtschaft und Politik gleichermaßen vor große Herausforderungen. Unternehmen müssen sich heute als attraktive Arbeitgeber präsentieren, wenn sie im Wettbewerb um gute Fachkräfte erfolgreich sein wollen. Motivierte und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine hohe Produktivität und für eine gute Qualität. Doch was macht diese zufrieden? Die Attraktivität der Unternehmen ist das entscheidende Kriterium für die erfolgreiche Suche von Fachkräften und Nachwuchs.

Bereits seit 2013 werden Unternehmen in der Westpfalz durch das Projekt „Pro Fachkraft“ unterstützt. Ab sofort können sich auch die Unternehmen im Landkreis Kusel im Rahmen dieses Projektes einem fundierten Faktencheck zur Arbeitgebermarke unterziehen. Das Projekt „Pro Fachkraft“ beinhaltet einen professionellen Zertifizierungsprozess, der mit einem Gütesiegel und einer Gültigkeitsdauer von zwei Jahren abschließt.


Vor diesem Hintergrund hat das Wirtschaftsservicebüro in Zusammenarbeit mit der ZukuntsRegion Westpfalz, Kaiserslautern und der Anschütz Personalmanagement, Pirmasens, eine Auftaktveranstaltung organisiert. Diese Veranstaltung findet am 12. Juli 2016, 18.00 Uhr, im Waldhotel Felschbachhof, Ulmet, statt.

 

20.07.2019